Robert Temel
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2011
Regionale Werkstattgespräche zu Schulbaurichtlinien in Deutschland. Kurzfassung, Heft 2 zur Reihe „Rahmen und Richtlinien für einen leistungsfähigen Schulbau in Deutschland“, Hg. Montag Stiftung Urbane Räume und Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn 2011, 32 S. (mit Christian Kühn, Florian Sammer, Sabine Reh)

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Ausschnitt S. 7

Zentrale Themen der Werkstattgespräche

Die Werkstattgespräche sollten die Relevanzen der Teilnehmer bezüglich Schulbaurichtlinien zum Vorschein bringen, das heißt diese Relevanzen sollten die Gespräche strukturieren. Im Kontext dieses Projektes sind mit der Bezeichnung Schulbaurichtlinie alle Formen der formalen Regulierung des Schulbaus gemeint, nicht nur die – hauptsächlich bauaufsichtlichen – Regulierungen, die heute auf Länderebene existieren und als Schulbaurichtlinie (im engeren Sinne) bezeichnet werden. Diese Relevanzen beziehen sich einerseits auf bisherige Erfahrungen mit dem Thema und andererseits auf Wünsche und Erwartungen an zukünftige Regelungen. Die folgende Darstellung fasst die Inhalte der Gespräche anhand dieser Relevanzen zusammen; der Umfang des jeweiligen Abschnitts spiegelt die Bedeutung des Themas im Rahmen der Gespräche wider. Die Reihung ergibt sich aus einer zeitlichen Ordnung: Von den zukünftigen Rahmenbedingungen für Schulbau über Konzeptentwicklung und Planung sowie zentrale planerische Themen (Flexibilität, Sicherheit, Raumqualität) bis zu Fragen der Regulierung. Dem entsprechend können die Thematiken auch in inhaltliche und formale eingeteilt werden, also in Aspekte, die sich auf den Inhalt zukünftiger Regelungen beziehen, und solche, die sich auf die Form dieser Regelungen beziehen, auch wenn diese Trennung nicht völlig konsistent eingehalten werden kann.

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