Robert Temel
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2010
Impulsvortrag zu „Rechtsformen für Baugemeinschaften“ bei der Podiumsdiskussion „Wie wird’s verbindlich? Umsetzungsformen für Baugruppen“ im Rahmen des Heißen Herbstes der Wohnprojekte in Wien, veranstaltet von der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen am 28.9.2010

Zusammenfassung der Veranstaltung

Ausschnitt:

Folgende Fragen sollten zu Beginn geklärt werden:
> Welche Vorstellung vom gemeinschaftlichen Wohnen haben die Gruppenmitglieder?
> Wollen die Gruppenmitglieder individuelles Wohnungseigentum oder Gemeinschaftseigentum?
> Soll Wohnraum einfach zu tauschen sein?
> Können wir uns einen Mix aus Eigentum und Miete vorstellen?
> Welche Vermögens- und Einkommensverhältnisse herrschen in der Gruppe?
> Soll im Projekt eine Vermögensbildung erfolgen oder im Gegenteil der Vermögenswert „neutral“ bleiben?
> Wie weit bin ich bereit, mich finanziell zu engagieren? Für mich, über meinen Anteil hinaus?
> Welches Haftungsrisiko will und kann ich tragen?
> Wie hoch ist das Mitbestimmungsbedürfnis der Gruppe, nicht zuletzt beim Ausscheiden von Mitgliedern und gegenüber KooperationspartnerInnen?
> Wer übernimmt die Verwaltung und Organisation des Projektes?
> Wie sollen widerstreitende Interessen unter den Mitgliedern geklärt werden?
> Sollen Möglichkeiten der Wohnungsweitergabe und der Vererbbarkeit bestehen?

High Line, Meatpacking District | Foto: RT High Line, Meatpacking District | Foto: RT