Robert Temel
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2008
„Temporärer Urbanismus. Potenziale begrenzter Zeitlichkeit für die Transformation der Städte“, in: Elke Krasny, Irene Nierhaus (Hg.): Urbanografien. Stadtforschung in Kunst, Architektur und Theorie, Berlin: Reimer 2008, S. 107–115

Buchbeschreibung


Buchrezension

Ausschnitt S. 107:

Ein aktuelles Phänomen, das die gegenseitige Durchdringung der Produktion und Rezeption von Stadträumen deutlich macht, ist das der temporären Räume. Bei diesen – verstanden nicht als materielle Ausformung, sondern als soziale Räume – sind Produzenten und Rezipienten oft nicht strikt trennbar, und manche Beteiligten wechseln zwischen diesen Positionen hin und her. Spätestens seit den 1970er Jahren ist eine Kultur der räumlichen Temporalität zu beobachten, die in der jüngsten Vergangenheit zunehmend reflektiert wird. In diesem Beitrag wird zunächst eine theoretische Fassung des Phänomens versucht, auf die eine Analyse von drei Fallbeispielen für temporäre Räume folgt. Die Perspektive bewegt sich dabei zwischen einem planungs- und einem kulturtheoretischen Zugang und konzentriert sich auf westliche Stadträume.

Werkstattgespräche Referenzsystem Schulbau | Foto: RT Werkstattgespräche Referenzsystem Schulbau | Foto: RT